Details dazu gibts unter Mehr.
Der Workshop wird in einem theoretischen und praktischen Teil gehalten:
- [element]Im ersten Teil soll theoretisches Grundwissen über Computerspiele und E-Sport vermittelt werden. Die Entwicklung dieser Jugendbewegung wird den Teilnehmern aufgezeigt.
[element]Der zweite Teil wird Raum für Diskussionen, Erfahrungsaustausch und anspielen von bestimmten Titeln sein.
Die beiden Anlässe werden von Sonja Burgauer (PHTG) und Dario Salice (SESF Präsident) geleitet.
Sonja Burgauer (PHTG)
Sonja Burgauer ist seit 2003 als Leiterin eLearning an der PHTG tätig, seit 2006 ist sie stellvertretende Prorektorin Foschung & Wissensmanagement. Seit 2003 befasst sie sich mit Fragen zu Motivation und Lernen und seit 2004 in diesem Zusammenhang wissenschaftlich mit Computerspielen. Denn Computerspiele vermögen es wie kein anderes Medium Aufmerksamkeit zu binden und zum Lernen zu animieren.
Wieviele Texte muss man z.B. in Rollenspielen lesen, welche man sonst niemals lesen würde?
Wie schaffen es Computerspiele auch die langweiligesten Tätigkeiten so zu verpacken, dass man die Motivation nicht verliert sie auszuführen?
Zudem sind Tutorials zu Computerspielen meist vorbildlich im Verpacken von zu lernendem Stoff (der Steuerung, den Mechanismen des Spiels).
Da Sonja Burgauer auch nicht über Dinge oder Sachverhalte spricht, welche sie nicht selbst erfahren oder ausprobiert hat, kennt sie viele Spiele aus eigener Erfahrung und war schon selbst an LAN-Parties. An einer dieser LAN-Parties hat sie dann auch die zukünftigen Mitglieder des SESF kennen gelernt und deren Idee zur Information und Aufklärung von Anfang an unterstützt, da es auch ihr ein Anliegen ist, dass informierter und sachgerechter über Computerspiele berichtet wird.
Kurzes Interview mit Sonja Burgauer:
Welche Erwartungen hast Du an diese ersten beiden Workshops?
Meine Erwartungen sind, dass ich objektiv über Computerspiele informieren kann. Über Vor- und Nachteile. Dass ich die Zuhörerinnen und Zuhörer sensibilisieren kann, wenn es um Medienberichterstattung zu und über Computerspiele geht, dass ich Eltern und Lehrpersonen und alllenfalls auch Politikerinnen und Politikern gewisse Ängste in Bezug auf Computerspiele nehmen kann, dass ich aber genau diesen Personen auch aufzeigen kann, dass sie gegenüber dem "neuen" Medium Computerspiel auch eine Verantwortung wahrnehmen zu haben. Und natürlich, dass noch mehr Menschen selbst die Vielfalt und auch die Faszination von Computerspielen selbst erfahren können.
Ist die öffentliche Wahrnehmung über Computerspiele so schlecht wie die mediale Darstellung?
Es kommt immer darauf an, mit wem man spricht. Aber ich denke, die Medienberichterstattung hat sich in letzter Zeit etwas zurückgehalten, wenn auch kaum merklich, aber doch mehr als noch vor ein paar Jahren. Es kommen auch neutrale oder positive Meldungen in den Medien. Und ich kann bedenkenloser als noch vor ein paar Jahren erzählen mit was ich mich beruflich befasse - früher stiess ich dabei teilweise auf Unverständnis oder wurde angegriffen, inzwischen stosse ich mehr auf Interesse und auch Offenheit. Ich finde es aber immer noch schade, dass sich viele Menschen bereits eine Meinung zu Computerspielen gebildet haben, ohne eigentlich genau zu wissen, worüber sie sprechen, da sie selbst noch keines oder allerhöchstens nur ein Casual Game mal gespielt haben. Daher finde ich es auch so wichtig, zu informieren und Aufklärungsarbeit zu leisten, denn das Gebiet der Computerspiele ist vielfältig und es erfordert kontinuerliche Arbeit, um "am Ball zu bleiben", da monatliche etliche neue Titel herauskommen. Pauschalisierungen finde ich immer problematisch, egal um welchen Untersuchungsgegenstand es sich handelt.
Wer sich für das Thema interessiert, ist herzlich willkommen. Anmelden, kann man sich über die Internet-Seite www.sesf.ch (Kontakt). Für Fragen zum Workshop, kann dasselbe Kontaktformular verwendet werden.
Durchführungsdaten:
- 19. Mai 19:00 – 22:00
- 20. Mai 19:00 – 22:00












