
E-Sport kurz Erklärt
E-Sport Allgemein
Der Begriff E-Sport setzt sich aus den Begriffen "elektronisch" und "Sport" zusammen. Als E-Sport wird das wettkampforientierte Spielen auf einer elektronischen Plattform im Einzel- oder Mehrspielermodus bezeichnet. Hierbei ist es nicht relevant, ob die entsprechende Disziplin einen direkten (wie z.B. Tennis) oder indirekten (z.B. Skifahren) Vergleich vorsieht oder ob der Spieler dieses Spiel freizeitorientiert oder professionel spielt.
E-Sport ist dank dem Internet und den Mehrspieler-Funktionen von vielen Spielen nicht zeit- oder ortsgebunden und kann daher irgendwann irgendwo mit irgendwem gegen irgendwen irgendwie stattfinden.
Die Anforderungen
Die Analogie zum Sport wird daher gemacht, da ein erfolgreicher Spieler über ähnliche Fertigkeiten und Kenntnisse verfügen muss, wie in traditionellen Sportarten. Dazu gehören Teamgeist, Koordination, Reaktion, Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit. Obwohl meist keine übermässige körperliche Anstrengung bei der Ausübung von E-Sport erkennbar ist, ist eine enorme Ausdauer und körperliche Fitness von Nöten, um sich auf einem hohen Niveau mit anderen Spielern zu messen.
Heute weiss man, dass ein E-Sportler unbedingt auf seine Gesundheit achten muss, um konkurrenzfähig zu sein und zu bleiben.
Die wichtigsten Begriffe
Folgende Begriffe werden öfters im E-Sport verwendet:
Disziplin
Bezeichnet wie auch im Sport was genau wettkampfmässig gespielt wird. Üblicherweise ist dies ein Spieletitel.
Modus
Der Modus bezeichnet in welcher Art ein Spieletitel gespielt wird. Hierbei können Regeln, Spiele-Modifikationen oder Anzahl der Spieler Einfluss auf die Bezeichnung des Modus haben.
Clans
Als Clans werden Gruppierungen von mehreren Spielern bezeichnet, die ein gemeinsames Interesse verfolgen. Viele Clans sind heute in Vereinen organisiert und haben eine Organisationsstruktur wie ein Fussballverein.
indirekte Wettkämpfe
Indirekte Wettkämpfe finden statt, wenn sich mindestens 2 verschiedene Personen Zeit- und Ortsunabhängig in einem Spiel messen. Als gutes Beispiel eignen sich Bruder und Schwester, die über eine gewisse Zeitdauer versuchen, sich im Tetris gegenseitig den Punkterekord abzujagen.
direkte Wettkämpfe
Direkte Wettkämpfe finden statt, wenn sich mindestens 2 verschiedene Personen direkt miteinander messen. Dies geschieht beispielsweise, wenn 2 Kollegen gegeneinander am Computer oder auf der Konsole spielen. Es ist jedoch keine Voraussetzung, dass sich die Sportler effektiv im selben Raum aufhalten.
Die Geschichte und Zahlen
Multiplayerspiele haben sich mit der zunehmenden Vernetzung der Heimcomputer sehr stark verbreitet und erleben vor allem seit dem Boom der Breitband Internet-Anschlüsse eine grosse Beliebtheit. Der Umsatz der Spieleindustrie hat in den letzten Jahren denjenigen der Film- und Musikindustrie überholt.
Der Elektronische Sport wie wir ihn heute kennen, entstand Ende der Neunziger Jahre, als die ersten Turniere durchgeführt wurden. Damals wurden Titel wie Quake über lokale Netze oder das Internet gespielt. Mit der wachsenden Anzahl von multiplayer-fähigen Titeln, und auch der Verbreitung von Internet-Anschlüssen, wuchs die Zahl der Spieler welche an solchen Turnieren teilnehmen konnten.
Mit dem Wachstum des E-Sports haben sich in gewissen Disziplinen auch einige professionelle Spieler hervorheben können. Diesen so genannten „Progamern“ eifern tausende von Amateur E-Sportlern nach und bilden eine Fanbasis wie man sie auch aus anderen Sportarten kennt.
Zu den klassischen E-Sport Genres gehören
- Strategiespiele (Beispiel Disziplinen: Warcraft 3, Starcraft)
- Sportspiele (Beispiel Disziplinen: FIFA, Need for Speed, Trackmania)
- Action-Spiele (Beispiel Disziplinen: Counter-Strike, Quake 4).
In den grösseren E-Sport Länder wie beispielsweise Schweden, den vereinigten Staaten, Südkorea, Russland, Polen und dem vereinigten Königreich gibt es bereits professionelle Spieler, die mit E-Sport ihren Lebensunterhalt finanzieren. Jährlich werden weltweit an Events und auch an Internet Turnieren um Preisgelder in der Höhe von mehreren Millionen Schweizer Franken gespielt.
Der soziale Aspekt
Neben den Wettkämpfen ist die E-Sport Szene beziehungsweise die Community Online (Internet), sowie Offline (Veranstaltungen) sehr aktiv. Es wurden in den letzten Jahren selbstständig und nicht kommerziell verschiedene Plattformen erstellt, auf denen sich Spieler aus verschiedensten Disziplinen über ihr Hobby informieren und sich mit anderen Spielern austauschen. Neben diesen so genannten Community Plattformen wurden ebenfalls Turnier Plattformen geschaffen, die mittlerweile weltweit mehrere hunderttausend Spieler mit ihren Dienstleistungen versorgen. Jährlich finden in der Schweiz mehrer Dutzend kleinere und grössere Veranstaltungen statt, an denen sich die Spieler treffen und ihre soziale Kontakte pflegen. Auch wenn sich ein nicht geringer Teil der Aktivität in der E-Sport Szene Online abspielt, ist der persönliche Kontakt und die Gesellschaft für die meisten E-Sportler von zentraler Bedeutung.
Bei vielen Multiplayer Titel, steht die Gemeinschaft und die gemeinsame Ausübung einer Tätigkeit im Vordergrund.
Der Begriff E-Sport setzt sich aus den Begriffen "elektronisch" und "Sport" zusammen. Als E-Sport wird das wettkampforientierte Spielen auf einer elektronischen Plattform im Einzel- oder Mehrspielermodus bezeichnet. Hierbei ist es nicht relevant, ob die entsprechende Disziplin einen direkten (wie z.B. Tennis) oder indirekten (z.B. Skifahren) Vergleich vorsieht oder ob der Spieler dieses Spiel freizeitorientiert oder professionel spielt.
E-Sport ist dank dem Internet und den Mehrspieler-Funktionen von vielen Spielen nicht zeit- oder ortsgebunden und kann daher irgendwann irgendwo mit irgendwem gegen irgendwen irgendwie stattfinden.
Die Anforderungen
Die Analogie zum Sport wird daher gemacht, da ein erfolgreicher Spieler über ähnliche Fertigkeiten und Kenntnisse verfügen muss, wie in traditionellen Sportarten. Dazu gehören Teamgeist, Koordination, Reaktion, Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit. Obwohl meist keine übermässige körperliche Anstrengung bei der Ausübung von E-Sport erkennbar ist, ist eine enorme Ausdauer und körperliche Fitness von Nöten, um sich auf einem hohen Niveau mit anderen Spielern zu messen.
Heute weiss man, dass ein E-Sportler unbedingt auf seine Gesundheit achten muss, um konkurrenzfähig zu sein und zu bleiben.
Die wichtigsten Begriffe
Folgende Begriffe werden öfters im E-Sport verwendet:
Disziplin
Bezeichnet wie auch im Sport was genau wettkampfmässig gespielt wird. Üblicherweise ist dies ein Spieletitel.
Modus
Der Modus bezeichnet in welcher Art ein Spieletitel gespielt wird. Hierbei können Regeln, Spiele-Modifikationen oder Anzahl der Spieler Einfluss auf die Bezeichnung des Modus haben.
Clans
Als Clans werden Gruppierungen von mehreren Spielern bezeichnet, die ein gemeinsames Interesse verfolgen. Viele Clans sind heute in Vereinen organisiert und haben eine Organisationsstruktur wie ein Fussballverein.
indirekte Wettkämpfe
Indirekte Wettkämpfe finden statt, wenn sich mindestens 2 verschiedene Personen Zeit- und Ortsunabhängig in einem Spiel messen. Als gutes Beispiel eignen sich Bruder und Schwester, die über eine gewisse Zeitdauer versuchen, sich im Tetris gegenseitig den Punkterekord abzujagen.
direkte Wettkämpfe
Direkte Wettkämpfe finden statt, wenn sich mindestens 2 verschiedene Personen direkt miteinander messen. Dies geschieht beispielsweise, wenn 2 Kollegen gegeneinander am Computer oder auf der Konsole spielen. Es ist jedoch keine Voraussetzung, dass sich die Sportler effektiv im selben Raum aufhalten.
Die Geschichte und Zahlen
Multiplayerspiele haben sich mit der zunehmenden Vernetzung der Heimcomputer sehr stark verbreitet und erleben vor allem seit dem Boom der Breitband Internet-Anschlüsse eine grosse Beliebtheit. Der Umsatz der Spieleindustrie hat in den letzten Jahren denjenigen der Film- und Musikindustrie überholt.
Der Elektronische Sport wie wir ihn heute kennen, entstand Ende der Neunziger Jahre, als die ersten Turniere durchgeführt wurden. Damals wurden Titel wie Quake über lokale Netze oder das Internet gespielt. Mit der wachsenden Anzahl von multiplayer-fähigen Titeln, und auch der Verbreitung von Internet-Anschlüssen, wuchs die Zahl der Spieler welche an solchen Turnieren teilnehmen konnten.
Mit dem Wachstum des E-Sports haben sich in gewissen Disziplinen auch einige professionelle Spieler hervorheben können. Diesen so genannten „Progamern“ eifern tausende von Amateur E-Sportlern nach und bilden eine Fanbasis wie man sie auch aus anderen Sportarten kennt.
Zu den klassischen E-Sport Genres gehören
- Strategiespiele (Beispiel Disziplinen: Warcraft 3, Starcraft)
- Sportspiele (Beispiel Disziplinen: FIFA, Need for Speed, Trackmania)
- Action-Spiele (Beispiel Disziplinen: Counter-Strike, Quake 4).
In den grösseren E-Sport Länder wie beispielsweise Schweden, den vereinigten Staaten, Südkorea, Russland, Polen und dem vereinigten Königreich gibt es bereits professionelle Spieler, die mit E-Sport ihren Lebensunterhalt finanzieren. Jährlich werden weltweit an Events und auch an Internet Turnieren um Preisgelder in der Höhe von mehreren Millionen Schweizer Franken gespielt.
| Allein in Deutschland gehen nahezu 1,5 Mio. organisierte Spieler in zirka 40.000 so genannten Clans (eSport-Teams) regelmäßig dieser Freizeitbeschäftigung nach. Die meist gespielten Spiele sind First-Person-Shooter (FPS), Echtzeit-Strategie-Spiele und Massive-Online-Rollenspiele. Es existiert inzwischen für fast jedes online spielbare Spiel Turniere und Ligen, in denen sich die Spieler und Teams messen können und um Preisgelder kämpfen. Quelle: Deutscher eSport Bund |
Der soziale Aspekt
Neben den Wettkämpfen ist die E-Sport Szene beziehungsweise die Community Online (Internet), sowie Offline (Veranstaltungen) sehr aktiv. Es wurden in den letzten Jahren selbstständig und nicht kommerziell verschiedene Plattformen erstellt, auf denen sich Spieler aus verschiedensten Disziplinen über ihr Hobby informieren und sich mit anderen Spielern austauschen. Neben diesen so genannten Community Plattformen wurden ebenfalls Turnier Plattformen geschaffen, die mittlerweile weltweit mehrere hunderttausend Spieler mit ihren Dienstleistungen versorgen. Jährlich finden in der Schweiz mehrer Dutzend kleinere und grössere Veranstaltungen statt, an denen sich die Spieler treffen und ihre soziale Kontakte pflegen. Auch wenn sich ein nicht geringer Teil der Aktivität in der E-Sport Szene Online abspielt, ist der persönliche Kontakt und die Gesellschaft für die meisten E-Sportler von zentraler Bedeutung.
Bei vielen Multiplayer Titel, steht die Gemeinschaft und die gemeinsame Ausübung einer Tätigkeit im Vordergrund.













